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Nicht nur für Physiker!

 

Gwyr Yn Erbyn Byd (Die Wahrheit gegen die Welt)    Motto der Druiden

   

Studienjahrestreffen 2008 - Matrikel 1971, Sektion Physik
der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

 

Am 07.06.2008 fand anlässlich des 30jährigen Diplom-Jubiläums ein Treffen in Halle statt. Professor Berg, damaliger Seminargrup-penbetreuer, führte uns über den neuen Campus, wir besichtigten das Fraunhofer Institut und anschließend ein letztes mal "unser" Sektionsgebäude am Friedemann-Bach-Platz, welches - nicht zu Unrecht - vielleicht in ein Museum verwandelt wird. Traditionell klang der Abend im "Schad" gemütlich aus.

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Sächsisches Physiker - Kränzchen
Ein- oder zweimal im Jahr treffen sich die sächsischen Abgänger der Physik-Fakultät der Martin-Luther-Uni Halle des Jahrgangs 1978 mit ihren Familien. 

 

1997 - 2002                                                        13.06.1997 Dresden
                                                                            11.07.1998 Grüna
                                                                            28.11.1998 Oberwiesenthal
                                                                            12.08.2000 Neusalza-Spremberg

                                                                            20.10.2001 Dresden
                                                                            03.08.2002 Pleißa
                                                                            30.11.2002 Oberwiesenthal

 

2003 - 2008

23.08.2003 Neusalza-Spremberg
21.08.2004 Dresden
13.08.2005 Pleißa
26.11.2005 Oberwiesenthal
30.09.2006 Neusalza-Spremberg
15.09.2007 Dresden
29.11.2008 Oberwiesenthal


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 2009 - 2015

20.06.2009 Pleißa
25.09.2010 Neusalza-Spremberg
18.06.2011 Dresden
14.07.2012 Pleißa
30.11.2013 Oberwiesenthal
16.08.2014 Neusalza-Spremberg
22.08.2015 Dresden

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Letztes Treffen: 
25.06. - 26.06. 2016 in Pleißa
Am Mitsommerwochenende, bei bestem Wetter trafen wir uns diesmal wieder In Pleißa. Nach dem traditionellen Kaffeetrinken fuhren wir nach Rabenstein und besuchten das Schaubergwerk "Felsendome". Von mindestens 1365 bis 1906 wurde hier Kalk gewonnen, neben Porphyrtuff aus dem Zeisigwald der zweite wichtige Baustoff, aus dem das mittelalterliche Chemnitz errichtet wurde.    

 

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Nächstes Treffen: am 1. Advent 2017 in Oberwiesenthal

   

Drei Dinge, die der Weise vermeidet:
  Das Unmögliche zu erwarten -
    Über das Unwiederbringliche zu trauern -
       Das Unvermeidliche zu fürchten        
        
The Book of Barddas

 

Wer mehr über Strom oder die Quantenmechanik einer Kuh erfahren will, sollte hier mal klicken: Don't drink and derive

 

 Diesel, Feinstaub, Stickoxide - der größte Wirtschaftsbetrug 2016

 coming soon

 

Das Ende einer Ära 2009
Nun ist es soweit. Erstmals in der Geschichte der Menschheit wird eine Erfindung, die epochale Bedeutung hatte, von Bürokraten mit einem Produktverbot belegt. Ein schwarzer Tag für Thomas Alva Edison, der die Elektrizität für Industrie und Öffentlichkeit gleichermaßen nutzbar machte. Der Glühlampe geht es nun an den Kragen. Nicht, weil diese gefährlich wäre wie andere, zu Recht verbotene Produkte. Nein, man benötigte ein Alibi für eine mangelhafte, von faulen Kompromissen geprägte Umweltpolitik. Naja, man hätte ab 2012 den Verbrennungsmotor verbieten können. Schließlich ist der Elektroantrieb ja erfunden. Aber nein, da hätte die Lobby der Autobauer und Ölmultis vermutlich die EU in den Bankrott getrieben. Also suchte man sich etwas , das keine Lobby hatte und wo es mehr den Verbrauchern als der Großindustrie an den Hals geht. Man wählte die arme, unschuldige, einst revolutionäre Glühbirne. Ohne ihr eine Chance einzuräumen. Statt dessen muss sich der Verbraucher nun mit einer unausgereiften, durch keinerlei Produkt- und Qualitäts-standards abgesicherten Technologie herumärgern. Natürlich werden sich jetzt viele Verfechter der Energiesparlampe entrüsten. Ihnen kann ich nur versichern, dass auch ich ein Verfechter der grünen Technologien bin. Aber bitte, die Politik kann Entwicklungen beeinflussen, sie kann -- wie z.B. für die CO2-Emission - Grenzwerte vorgeben, um die Hersteller zu zwingen innovativ zu sein. Auch bei Lampen gibt es Effizienzklassen, und man hätte die Klasse C ab 2012 vorschreiben können und B ab 2015. Das aber die Politbürokraten entscheiden, welches Produkt gut oder schlecht ist, übersteigt eindeutig deren Kompetenz. Das ist, als würden sie vorschreiben, dass Burger ab sofort verboten seien weil sie ungesund sind und statt dessen nur noch Asia-Nudeln angeboten werden dürften. Letztlich stecken die Lampenhersteller wohl selbst hinter der Kampagne, lassen sich doch mit Glhlampen trotz der eingebauten 1000h - Selbstzerstörung keine Gewinne mehr erzielen.
 

Warum ich die Kompakt-Leuchtstofflampen, wie die ESL offiziell heißt, für ungeeignet erachte, die einfache klassische Glühlampe zu ersetzen, erfahrt ihr hier:

> Der Irrtum über die Helligkeit

> Der Irrtum über die Lebensdauer

> Der Irrtum über die riesigen Kosteneinsparungen

> Der Irrtum über die riesigen Energieeinsparungen

> Der Irrtum über die riesigen CO2-Einsparungen

> Weitere gern verschwiegene Unzulänglichkeiten bezüglich Gesundheit und Umwelt

> Und nicht zuletzt die Mängel des Produktdesigns

 

Wenn ihr mehr wissen wollt, schaut in folgenden Artikel:
  

Das Ende der Glühlampe
ESL.pdf [ 13.3 KB ]

 

 Die Dieselfalle 2008
Wir haben mal 1,50 Mark für Benzin gezahlt, und das blieb 30 Jahre konstant. Dann waren es plötzlich nur noch 90 Pfennig, bis die Marke von 1,50 D-Mark erreicht war. Dann waren es 90 cent, und jetzt sind es 1,50 Euro. Merkt ihr was? Bisher kam, wenn 1,50 erreicht war, immer `ne neue Währung. Bekommen wir also bald den Eco? Die Auto-Konzerne propagieren Diesel als ökologische Alternative, doch erstmals in der deutschen Geschichte ist Diesel teurer als Benzin! Also Autogas? Die Energiepäpste prophezeien heftige Preissteigerungen bei Gas. Hybrid-Autos, Elektro-Autos, sie alle brauchen Energie. Und die wird immer teurer, denn ihre Erzeugung verbraucht Rohstoffe. Was passiert, wenn Indien und China so motorisiert sind wie wir? Was also ist die alternative Energiequelle der Zukunft? Biomasse? Werden wir bald überall Raps anbauen und lieber hungern? Atomkraft? Doch Uran haben wir auch nicht gerade viel, lassen wir mal die Risiken außen vor (ob Klimakollaps oder strahlende Zukunft kommt am Ende auf das gleiche raus). Wind? Jeder hat bald sein Windrad auf dem Dach und streitet mit dem Nachbar, der ihm den Wind wegnimmt. Wasser? Wie viele Staudämme verträgt unsere Landschaft noch? Nein, all dies sind keine wirklichen Alternativen.
Wo also sind die echten Zukunftskonzepte? Ich möchte hier mal ein Stichwort geben: Regeneration. Wie hoch ist der Wirkungsgrad unseres Energieumsatzes heute? So schlecht, dass daraus eine der größten Katastrophen für die Menschheit erwachsen kann. Unser enormer Energieverbrauch produziert so viel Abfall (vor allem in Form schädlicher Gase), dass sich davon unsere Atmosphäre aufheizt und eine Erderwärmung bevorsteht. Na, tickt es? Natürlich, wir brauchen ein Verfahren, der Atmosphäre die überschüssige Energie (die wir hineinpumpen) wieder zu entziehen. Damit schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: wir bekommen Energie, ohne Rohstoffe zu verbrauchen, und wir können unser Klima kontrollieren. Nein, niemand wird bei ebay Sonne oder Schnee bestellen können, um seinen Urlaub optimal hinzukriegen. Aber der Energieentzug wird dazu führen, dass es weniger Orkane, Gewitter und Dürren geben wird. Der Wirkungsgrad der Energiegewinnung unseres Planeten wird sich gravierend verbessern. Also, Physiker, frisch ans Werk! Wir brauchen einen Weg aus der Falle, die wir selber aufgestellt haben

 

Nobelpreis 2006
Seit dem Start des Cosmic Background Explorer (COBE) 1989 haben 1000 Wissenschaftler an der Auswertung der Daten mitgearbeitet. Zwei von ihnen, John C. Mather und George F. Smoot, haben nun den Nobelpreis für Physik erhalten. Die Urknall – Theorie wurde weiter untermauert, das Alter unserer Galaxie mit 13,7 Milliarden Jahren noch genauer bestimmt, und das Bild von den Ereignissen bei der „Erschaffung der Welt“ noch farbiger und detaillierter gestaltet. Andererseits wagt ja kaum noch jemand ernsthaft an der Theorie vom Urknall zu zweifeln. Insofern wird eine akribische Fleißarbeit ausgezeichnet, die nichts Neues bringt. Dabei gibt es so viele interessante Fragen, vor allem natürlich die eine: Und was war vorher? Seit den Urreligionen kann sich die Vorstellungswelt der Menschen nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass die Welt plötzlich aus dem Nichts geschaffen wurde. Und genau hier gibt es zahlreiche Theorien, die sich dieser Frage widmen, eine abenteuerlicher als die andere. Doch auch hier sagt der gesunde Menschenverstand: die Lösung muss ganz einfach sein. War der Urknall nicht nur Anfang, sondern auch Ende? Oder ist jedes noch so kleine Zeitintervall, mit dem wir uns dem Beginn der Welt nähern, wiederum eine Unendlichkeit, so dass es uns nie gelingen kann, den Anfang zu greifen, wie ein Schatten, der vor uns flieht – so schnell wir auch laufen, er ist immer einen Schritt voraus. Eines Tages werden wir hoffentlich den Nobelpreis wieder für revolutionäre Ideen vergeben können.

Zum Einstein - Jahr 2005
Einsteins Rätsel:

In einer Straße stehen 5 Häuser.
Jedes Haus hat eine andere Farbe.
In jedem Haus wohnt eine Person anderer Nationalität.
Jeder Hausbewohner bevorzugt ein bestimmtes Getränk, raucht eine bestimmte Zigarettenmarke und hält ein Haustier.
Keiner der 5 trinkt das gleiche Getränk, raucht die gleiche Zigarettenmarke oder hält das gleiche Haustier wie einer seiner Nachbarn.
Wem gehört der Fisch?
Natürlich, so ist das Rätsel unlösbar. Deshalb hat Einstein noch 15 Hinweise gegeben:
1) Der Brite wohnt im roten Haus
2) Der Schwede hält einen Hund
3) Der Däne trinkt gern Tee
4) Das grüne Haus steht links vom weißen Haus
5) Der Bewohner des grünen Hauses trinkt gern Kaffee
6) Die Person, die Pall Mall raucht, hält einen Vogel
7) Der Bewohner des mittleren Hauses trinkt gern Milch
8) Der Bewohner des gelben Hauses raucht Dunhill
9) Der Norweger wohnt im ersten Haus
10) Der Marlboro – Raucher hat den, der eine Katze hält, zum Nachbar
11) Der Mann, der ein Pferd hält, hat den Dunhill – Raucher zum Nachbar
12) Der Winfield – Raucher trinkt gern Bier
13) Neben dem blauen Haus wohnt der Norweger
14) Der Deutsche raucht Rothmanns
15) Der Marlboro – Raucher hat einen Nachbar, der Wasser trinkt.

Und nun, viel Vergnügen! Einstein behauptete übrigens, dass nur 2% der Weltbevölkerung in der Lage sei, das Rätsel zu lösen, doch das war vor 100 Jahren.
Heute gehörst Du bestimmt auch dazu. Schreib mir doch, wenn Du die Lösung hast!


 Als Physiker sind wir - bei aller Unverständlichkeit der modernen Theorien - der Muttersprache verbunden, wie folgender Exkurs zeigt:
Computerlehrgang für Deutschsprachige

Den meisten von uns – die wir die deutsche Sprache als unsere Muttersprache noch zu schätzen wissen - ist klar, dass das englische Wort Computer vom Verb compute (rechnen, schätzen) kommt, dass ein Computer also ein Rechner oder Schätzer ist. Aber noch immer gibt es viele Zeitgenossen, die vielleicht gerade erst anfangen, sich mit diesem komplexen Thema etwas näher zu befassen. Dieser Artikel soll all jenen helfen, die nicht schon von Kind auf all diese verwirrenden Begriffe wie eine Muttersprache auf natürlichem Wege aufsaugen konnten.

Lektion 1: Mutterbrett und Riesenbiss

Beginnen wir vielleicht mit den einfachen Dingen, die wir sehen, anfassen und damit auch noch begreifen können! Alle Bausteine eines Schätzers werden als Hartware bezeichnet. Es ist sehr wichtig, bei der Auswahl der Hartware sorgsam zu sein, denn nur auf guter Hartware kann die Weichware richtig schnell laufen. Bei der Hartware ist das Mutterbrett von besonderer Bedeutung. Das Mutterbrett soll unter anderem mit einem Schnitzsatz von Intel oder AMD ausgerüstet sein. Die gleiche Firma sollte auch die ZVE (Zentrale Voranschreitungs-Einheit) geliefert haben. Damit wir uns bei der Arbeit richtig wohl fühlen, sollten wir einen 17-Daumenlang-Vorzeiger und ein ordentliches Schlüsselbrett dazulegen. Damit auch anspruchsvolle Weichware eine gute Vorführung zeigt, müssen mindestens 128 Riesenbiss Erinnerung eingebaut sein. Natürlich gehört neben dem 3 1/2-Daumenlang-Schlappscheibentreiber auch eine Dichtscheiben-Lese-nur-Erinnerung zur Grundausrüstung. Eine Hartscheibe mit 80 Gigantischbiss dürfte für die nächsten zwei bis drei Jahre ausreichend Erinnerungsplatz für Weichware und Daten bieten. Wenn wir unseren PS (persönlichen Schätzer) auch zum Spielen benutzen wollen, sollten wir uns neben der Maus auch noch einen Freudenstock und ein gutes Schallbrett anschaffen.

Lektion 2: Winzigweich und Kraftpunkt

So, damit sind nun die optimalen Grundlagen für Einbau und Betrieb der Weichware geschaffen! Damit die Weichware auf unserer Hartware überhaupt laufen kann, braucht es ein Betriebssystem. Es empfiehlt sich heute, ein solches mit einem grafischen Benutzer-Zwischengesicht zu installieren. Besonders weit verbreitet sind die Systeme Winzigweich-Fenster 2000 und das neuere Fenster XP des gleichen Herstellers. Diese sind mit integriertem Zwischennetz - Erforscher ausgerüstet - letzteres ist ärgerlich für Leute, die lieber mit dem Netzschaft-Schiffsführer wellenreiten wollen. Winizgweich-Systeme haben die Eigenart, öfter mal einen Krach zu verursachen. Dann müssen sie neu gestiefelt werden. Schläger verzichten auf ein grafisches Zwischengesicht und bevorzugen ein altes, Befehlslinien-Ausdeuter-ausgerichtetes Vielfachbeaufgabungs-Betriebssystem namens Einheitlix, weil sie behaupten, sie wüssten schon, was sie tun. Einheitlix hat den Vorteil, dass es auf verschiedenen Schätzern mit unterschiedlichen ZVEs läuft. Auch auf älteren Geräten hat es eine gute Vorführung. Einheitlix ist furchtbar umständlich zu bedienen, aber der Schläger kann damit alles machen, was er will. Zum Beispiel ganz schnell den Schätzer kaputt. Für Leute, die mit ihrem Schätzer anspruchsvolle Arbeiten erledigen wollen, gibt es unter Fenster das berühmte Büro fachmännisch. Dieses Erzeugnis besteht aus den neuesten Ausgaben der Weichwaren Wort, Übertreff, Kraftpunkt und Zugriff. Damit stehen dem Benutzer alle wichtigen Funktionen wie Wortveredelung, Ausbreitblatt, Präsentationsgrafik und Datenstützpunkt-Behandlung zur Verfügung. Viel billiger ist das Sternen-Büro von der Hamburger Firma Sternen-Abteilung, das es auch für Einheitlix gibt. Sehr beliebt sind auch der Sumpfblüten-Organisierer und Schichtkäse-Ausdruck, das für Tischplatten-Veröffentlichung gebraucht wird.  

Lektion 3: Aufsteller und Einsetzer:

Wer selbst gerne Anwendungen entwickelt, kann dies unter Fenster beispielsweise mit dem modernen Sichtbar Grundlegend tun. Natürlich gibt es vor dem Gebrauch auch gewisse Hindernisse zu überwinden. Die Weichware muss zuerst via Aufsteller oder Einsetzer auf der Hartscheibe eingerichtet werden. Das kann sehr viel Zeit brauchen, wenn sie ursprünglich auf Schlappscheiben geliefert wurde. Das Einrichten ab Dichtscheibe ist sehr viel angenehmer und schneller. Leider stellen aber auch hier die Aufsteller oft Fragen, die von vielen unverständlichen Begriffen nur so wimmeln. Aber die wollen wir uns ein andermal vornehmen, wie auch die inzwischen unumgänglichen Werkzeuge Ausblick und Zwischennetz-Erforscher, den mancher auch durch die Oper oder einen Feuerfuchs ersetzt hat. Mit diesen kann man in der ganzen Welt nach Informationen grasen.

 

 

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