Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: Sterne, Blumen und Kinderaugen Dante Alighieri
Hilfe! Sponsoren gesucht!
Bastian und Emelie trainieren beim Eisschnelllauf-Club Chemnitz.
Bastian zählt zu den größten Talenten in Deutschland. Als mehrfacher Sachsenmeister hat er in seiner Altersklasse in Deutschland kaum Konkurrenz zu fürchten. Und Emelie ist in ihrer ersten Saison auch gleich in die Top 5 gelaufen.
(Wenn Du mehr über die Karriere von Bastian wissen möchtest klicke hier, gleiches gilt für Emelie: klicke hier)
Doch Sport kostet Geld. Für Trainingskleidung, Rennanzug, Schlittschuhe, Rollerskates, Fahrtkosten usw, müssen pro Saison mehr als 2000€ aufgebracht werden, und das nur für 1 Kind!
Ein gut bemittelter Verein kann vieles zur Verfügung stellen, vor allem für die Kleinsten, deren Talent sich ja erst zeigen muss. Doch in Chemnitz ist Sportförderung eher ein Fremdwort. Seit Jahren wartet der Olympiastützpunkt, zu dem auch die Olympiateilnehmer Marco Weber und Nico Ihle gehören, auf ein Wetterschutzdach über der Bahn, die in den 70ern Weltmeister-schaften gesehen hat, und deren Zustand heute noch weltmeisterlich, nämlich wie vor 40 Jahren, ist. Drittklassiger Fußball ist unserer Frau OB wichtiger!
Da der Verein seinen Hauptsponsor verloren hat, ist die Nachwuchsförderung extrem gefährdet. Noch wird eine Hobbyläufergruppe betreut, doch die Tage sind womöglich gezählt.
Bitte, wenn Sie ein Unternehmen führen, oder Unternehmer und Privatpersonen kennen, denen die Sportförderung am Herzen liegt, der EC Chemnitz und seine jungen Mitglieder sind für jeden kleinen Beitrag dankbar!
Bei Interesse setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung (e-mail, Kontaktformular), weitere Informationen gibt es auch hier: ECC
28. / 29. 01. 2012
Sächsische Landesjugendspiele in
Altenberg - Geising
Emelie holt einen Sieg und einen 4. Platz
12. / 13. 11. 2011
Fossil Cup in Inzell
Basti gewinnt den internationalen Fossil-Cup mit neuen Bestzeiten über 300, 500 und 1000m.
Der Lohn: eine original Fossil-Uhr.
22.04.2011
Anbaden
Das Super-Wetter lässt uns die Badesaison bereits zu Ostern eröffnen
August 2010
Rundflug mit der AN-2
zm Flugtag in Jahnsdorf
07.08.2010
Auch Emelie hat endlich Schulanfang
Auch hier gibt es natürlich ein paar Bilder zu sehen, klicke aufs Foto!
(Click on the photo to see more)
Wie einfach war doch die Schule vor 50 Jahren:
Kinder- und Jugendspiele Winter 2010 |
Basti gewinnt 3 x Gold und 1 x Silber im Eisschnelllauf
200m - Gold
Gewandheitslauf - Silber
Mehrkampf - Gold
Staffel - Gold für den ECC
Auch sonst ist er in dieser Saison
sehr gut unterwegs
Emelie ist derweil eine elegante
Eiskunstläuferin, hier 2010 in Chemnitz
beim Weihnachtsschaulaufen
2009:
Basti hat nach nur 3 Jahren die Grundschule geschafft. Ab August geht er aufs Sportgymnasium Chemnitz.
Emelie kann sich noch ein Jahr im Kindergarten auf die Schule vorbereiten.
2008:
Basti hat vom Eiskunstlauf zum Eisschnelllauf gewechselt. Das hat ihm sichtlich gutgetan.
Emelie hat auch mit Eiskunstlauftraining begonnen und in ihrem ersten Wettkampf gleich einen 2. Platz belegt.
2007:
Basti als Eiskunstläufer bei den
Sächsischen Meisterschaften
02.09.2006
Basti hat Schulanfang!
für mehr Fotos klicke aufs Bild
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"Kinder können mit gleicher Gültigkeit sowohl diese Welt als auch die Anderwelt annehmen -
Erwachsene haben diese Kunstfertigkeit verloren.
Deshalb ist es von größter Wichtigkeit, dass unsere Erziehung
auf die Wiederherstellung dieser kindlichen Fähigkeiten abzielt"
The Book of Pheryllt
Sachsen und die Kinder
Unsere Kinder sind unsere Zukunft - einer der vielen Wahlwerbeslogans der sächsischen Parteienlandschaft, allen voran der CDU.
(Wahlwerbung der Jungen Union Leipzig): PISA hat es gezeigt: Das sächsische Schulsystem ist das beste in Ostdeutschland und das drittbeste in ganz Deutschland. Auf diesem Weg gehen wir in Sachsen weiter.
(Aus dem Koalitionsvertrag CDU-SPD): Junge Menschen haben Anspruch auf die beste Bildung.
Sachsen will 100 Mittelschulen schließen, so will es CDU-Minister Flath.
Und es wird noch schlimmer kommen: Die sächsische Landesregierung will im Haushalt 2005/2006 drastische Verschlech-terungen im Schulbereich vornehmen. In den nächsten zwei Jahren sollen an die 4.000 Stellen im Schulbereich abgebaut werden. Bis zum Jahr 2010 werden so 8.178 LehrerInnenstellen vernichtet. Von den einst 2.600 Schulen werden nur noch 1.600 übrigbleiben.
In 2011 haben sich in Mittelbach 17, in Grüna 33 Erstklässler angemeldet. Damit hätten 3 erste Klasse gebildet werden können. Doch die Stadt Chemnitz hat 8 Kindern aus Grüna den Besuch "ihrer" Schule verwehrt, sie müssen nach Mittelbach pendeln. So spart man eine Klasse, denn es gibt nicht genügend Lehrer. Soviel zur Praxis 6 Jahre später!
Die Großfamilie passt nicht mehr in unsere Zeit. Jeder geht seiner Wege, will nicht gestört sein. Vor allem nicht von Kindern. Die Jungen wollen Parties feiern, ausschlafen, die Zeit mit Fun verbringen. Die Alten erinnern sich nicht mehr, dss auch sie mal Kinder waren. Sie wollen Ruhe, Ordnung, Sauberkeit.
Erinnert Ihr Euch noch an Eure Kindheit?
Wenn ihr jünger als Jahrgang 74 seid, braucht ihr nicht weiterlesen. Dann wart ihr in Watte gepackt und werdet das nicht für möglich halten!
Nun, wenn Ihr in den 1950-, 60- oder 70er Jahren aufgewachsen seid, ist es doch ein Wunder, so lange überlebt zu haben!
Wir saßen (natürlich nicht so oft) in Autos ohne Sicherheitsgurt und Airbag.
Beim Radfahren trugen wir nie einen Helm.
Unsere Betten waren angemalt in strahlenden Farben, da war Blei und Cadmium drin.
Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ganz leicht öffnen, auch die mit Bleichmittel.
Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Finger.
Wir tranken Wasser aus Hähnen und Brunnen, niemals aus der Flasche.
Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren, und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!
Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und merkten bei der ersten Fahrt bergab, dass wir die Bremsen vergessen hatten.
Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und verloren Zähne, niemand wurde deswegen verklagt. Es waren Unfälle, niemand war Schuld außer wir selbst. Keiner rief nach Aufsichtspflicht. Wir kämpften und schlugen uns bunt und blau. Damit mussten wir klarkommen, denn die Erwachsenen interessierte das nicht.
Wir aßen Kekse, dicke Butterbrote, tranken viel Limonade und wurden trotzdem nicht dick. Wir tranken mit Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.
Wir hatten keine Playstation, kein Nintendo, keine X-Box, keine Videospiele, keinen Surroundsound, keinen Chat-Rom, keine 64 Fernsehkanäle geschweige denn eigene Fernseher oder Computer.
Wir hatten Freunde.
Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder gingen zu ihnen und klingelten, und manchmal gingen wir einfach ins Haus hinein, ohne Absprache und Wissen der Eltern, keiner brachte oder holte uns.
Wir dachten uns Spiele aus mit Stöcken und Murmeln. Und wir aßen Würmer. Und keine Prophezeiung trat ein, die Würmer lebten nicht in unserem Bauch weiter und mit den Stöcken stachen wir uns nicht besonders viele Augen aus.
Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war musste lernen mit Enttäuschungen klarzukommen.
In der Schule waren manche nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte weder zu emotionalen Elternabenden noch wurden Bewertungsmaßstäbe korrigiert.
Manchmal bauten wir Mist, und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer gegen das Gesetz verstoßen hatte, war klar, dass die Eltern ihn nicht aus dem Schlamassel raushauen würden. Nein, sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei!
Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Erfolg und Misserfolg, Verantwortung und Freiheit, wir wussten damit umzugehen.
Ist schon komisch.