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Unser Islandhund Heldur

Heldur im Tannheimer Tal 2014

Der arme Hund, des Menschen treuster Freund,
Zum Gruß bereit, zu Schutz und Trutz vereint,
Des biedres Herz nur schlägt für seinen Herrn,
Für den er kämpft und lebt und atmet gern,
Fällt ungeehrt, vom Menschen nicht beklagt,
Der Himmel wird der Seele selbst versagt,
Indes der Mensch, der Wurm, hofft auf Vergeben
Und meint, der Himmel sei für ihn nur eben.

Lord Byron

 

 

 

Heldur vom Lechfeld ist ein Islandhund. Diese nordische Rasse wird seit der Wikingerzeit auf Island als Hof- und Hütehund gehalten und zählt deshalb zu den  ursprünglichsten und reinsten Hunderassen, doch  auf dem Kontinent kennt man sie noch nicht lange.  

Stammbaum
Heldur vom Lechfeld
Heldur_Urkunde.pdf [ 460.6 KB ]

 

Man kann auch ohne Hunde leben, aber es lohnt sich nicht  Heinz Rühmann   

Der Islandhund wurde von den Wikingern als robuster, ausdauernder und anspruchsloser Gehilfe um 870 mit nach Island gebracht.  Sein wasserabweisendes, doppeltes Fell schützt ihn vor extremen Witterungsbedingungen, seine doppelten Wolfskrallen geben ihm einen festen Halt in unwegsamen Gelände. Flink und ausdauernd treibt der Islandhund Schafe und Pferde. Seine Bellfreudigkeit macht ihn außerdem zu einem guten Wachhund, jedoch ohne Aggressivität. Denn bei den Isländern sollte er den Hof bewachen, wenn sich Besucher näherten hatte er sie durch Lautgeben anzumelden, aber freundlich zu begrüßen!
Wegen der isolierten Lage Islands ist diese Rasse sehr “rein” geblieben. Durch mehrere Epidemien wurde der Hundebestand stark dezimiert, so dass im 19. Jahrhundert der Islandhund kurz vor dem Aussterben stand. So gab es gab es um 1930 etwa noch 8 reinrassige Islandhunde. Auf diesen Hunden baut sich der gesamte heutige Bestand auf. Seit 1972 ist die Rasse von der FCI anerkannt.
Der Islandhund ist sehr anpassungsfähig, gutartig und sehr freundlich. Er hat eine schnelle Auffassungsgabe, aber auch einen “nordischen Dickschädel”, und wenn etwas gegen seinen Hundeverstand geht kann er auch mal laut und ausdauernd bellen. Die enge Bindung zu “seinem” Rudel macht ihn zu einem idealen Familienhund, der sich gut mit Kindern oder auch anderen Haustieren versteht. Das weiche Fell mit der dichten Unterwolle braucht außer beim Fellwechsel zweimal jährlich recht wenig Pflege.    

 

Fotoalbum:

 

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Fröhlich, fröhlich, fröhlich, wie die Hunde glücklich sein können, einfach so, mit der Unumschränktheit unverschämter Natur  Neruda

 

Weitere Infos zu den Islandhunden findest Du hier:

Islandhunde im Deutschen Club für Nordische Hunde

Vereinigung der Züchter, Besitzer und Freunde des Islandhundes in Deutschland e.V.

Islandhunde vom Lechfeld

 
Achtung! Krieg der Zuchtvereine!

Derzeit sind sowohl der DCNH als auch die ältere Vereinigung der Züchter VID berechtigt, Zuchtpapiere auszustellen. Doch da nur ersterer von der Icelandic Sheepdog International Corporation anerkannt ist, boykottiert der DCNH die VID. Wer also einen Islandhund mit Papieren des DCNH möchte, die international anerkannt sind, muss sich für den DCNH entscheiden und Sorge tragen dass beide Eltern Papiere vom gleichen Verein haben. Eine Paarung über Vereinsgrenzen hinaus gilt bei den Vereinsmenschen als Nestbeschmutzung. Der VID ist da übrigens toleranter.  

Ob die Hunde das verstehen? 

 

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